Rupertikirtag Salzburg: Was es alles zu entdecken gibt

by Vision Salzburg
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Beim 47. Salzburger Rupertikirtag schlägt das Herz für Tradition höher: Zwischen Fahrgeschäften, Lebkuchenherzen und Trumer Bier tauchen wir ein in eine Welt jahrhundertealter Handwerkskunst. Vom Goldschmied, der seine funkelnden Schätze zeigt, über den süßen Duft bei der Mandelbrennerin, bis hin zur Handweberei, die bunte Teppiche auf antiken Webstühlen zaubert – hier wird Geschichte lebendig. Wir möchten euch einige der Handwerksbetriebe vorstellen, die ihr von 20. bis 24. September besuchen könnt, um altes Handwerk neu zu entdecken.

Messermacher Kappeller

Richard Kappeller, ein Messermacher, der mit Leidenschaft und Hingabe für sein Handwerk seit Jahrzehnten brennt. Bereits als Schüler fing er an, seine ersten Messer zu kreieren – einfache, bescheidene Anfänge, doch getragen von einem unstillbaren Drang, außergewöhnliche Kunstwerke zu schaffen. Seit 2002 ist das Messermachen nicht nur sein Beruf, sondern sein Lebenswerk. Seine Klingen sind mehr als nur Werkzeuge; sie sind ein Ausdruck seiner Liebe zur Tradition, zum Detail und zur Perfektion. Jedes Messer, das er herstellt, ist ein Unikat – produziert aus den besten Materialien, sorgfältig balanciert und auf die individuellen Wünsche seiner Kunden abgestimmt. Ein perfektes Geschenk sind übrigens die Messermacher-Workshops, bei denen ihr unter Anleitung euer eigenes Messer fertigt. Auf dem Rupertikirtag könnt ihr euch in die Kunst des Messerschleifens einführen lassen und erfahren, was es mit den verschiedenen Schleifsteinen auf sich hat. Lasst euch von der Faszination dieses Handwerks begeistern und entdeckt die Magie eines Kappeller-Messers.

www.messermacher.at

Mandelbrennerei Glier

Seit 35 Jahren gehört er fest zum Bild des Salzburger Rupertikirtags am Kapitelplatz: der rote Nostalgiestand, an dem es nach gebrannten Mandeln und Zuckerwatte duftet. Eine Zeitreise zurück zu den Anfängen der Veranstaltung, die gleichzeitig die Geschichte von Handwerkskunst und Qualität erzählt. Hier wird nicht einfach nur verkauft, hier wird noch selbst gebrannt – und zwar im traditionellen Kupferkessel, direkt vor den Augen der Besucher. Die Mandeln und Nusssorten kommen nur von ausgewählten Zulieferern, um die gleichbleibend hohe Qualität zu gewährleisten, die die Kunden so schätzen. Und die Zuckerwatte? Die gehört einfach dazu und bringt nicht nur Kinderaugen zum Strahlen. Auch nach dem Kirtag ist der Stand weiterhin zu finden: Ab dem 22.11.2024 auf dem Weihnachtsmarkt in Oberndorf beim Stille-Nacht-Platz. Ein Stück Tradition, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

www.glier.at

Bäckerei – Konditorei Bauer

Die Luft ist erfüllt vom verlockenden Duft frisch gebackenen Brotes, der durch die Gassen des Rupertikirtags weht, und man spürt die Magie dieses Festes. Inmitten der ausgelassenen Atmosphäre sticht ein Stand besonders hervor: Die Bäckerei Konditorei Bauer. Hier werden Tradition und Handwerkskunst lebendig.

Das Herzstück? Frisches BIO Holzofenbrot, welches vom Teig bis zum fertigen Brot direkt vor Ort gebacken wird. Jede Stunde ein neuer Laib, der den Kirtag mit seinem unverwechselbaren Aroma durchzieht. Doch das Highlight bleibt das heilige BIO Rupertibrot, exklusiv in Zusammenarbeit mit der Erzdiözese Salzburg hergestellt – ein Geschmackserlebnis, das die Seele berührt. Für Naschkatzen gibt es zarte Ruperti-Schaumrollen und frisch gebackene goldbraune Bauernkrapfen. Jeder Bissen verspricht ein Fest der Sinne!

www.baeckerei-bauer.at

Zuckerlwerkstatt

Mit viel Liebe zum Detail werden in der Zuckerlwerkstatt täglich Zuckerl in einer 150 Jahre alten Technik direkt vor den Augen der Kunden in reiner Handarbeit hergestellt. Ausschließlich natürliche und größtenteils heimische Zutaten machen die handgemachten Süßigkeiten zum einzigartigen Genuss. Seidenzuckerl, klassische Motivzuckerl, Fruchtgelees und viele andere handgemachte Leckereien locken viele in die Manufaktur mitten in der Salzburger Altstadt, um dieses großartige Handwerk mit eigenen Augen zu beobachten. Komm einfach am Stand am Rupertikirtag vorbei und überzeuge dich selbst, während Lollis direkt vor deinen Augen produziert werden.

www.zuckerlwerkstatt.at

Beurle

Seit über 75 Jahren steht der Name Beurle für meisterhafte Handwerkskunst und zeitlose Eleganz. Betritt man das liebevoll renovierte Altstadthäuschen in der Neutorstraße, taucht man ein in eine Welt, die Tradition und Moderne auf faszinierende Weise verbindet. Im Erdgeschoss lockt ein schmucker Verkaufsraum mit einer beeindruckenden Auswahl an konfektionierten Dirndln und Trachten, während im oberen Stockwerk die hauseigene Maßschneiderei ihre Geheimnisse bewahrt. Die riesige Auswahl an edlen Stoffen, wie Seide, Wolle, Leinen und Baumwolle, lädt zur Selbstgestaltung eines individuellen Dirndls ein, welches dann mit geschickten Händen und viel Liebe zum Detail zum Traumdirndl wird.

Jedes Dirndl ein Unikat, jedes Detail handgearbeitet: ob zarte Stickereien, feinste Rüschen oder die perfekte Passform. BEURLE steht für echte Salzburger Tradition, die man spüren und tragen kann. Wer ein Stück Heimat sucht, wird hier fündig.

www.beurletrachten-salzburg.com

Handweberei Weiß

Die kleine Werkstatt in der Getreidegasse 18a ist ein Juwel der Salzburger Altstadt. Hier, hinter den alten Mauern des »Niederleghof«, webt Familie Weiß seit Generationen Teppiche von unnachahmlicher Qualität. Alte Holzwebstühle, die bereits dem Großvater dienten, sind heute noch im Einsatz. Jeder Teppich ist ein Unikat und wird genau nach Kundenwunsch gefertigt. Hergestellt aus Baumwolle, Leinen oder Schafwolle, mit oder ohne Fransen, glatt oder gemustert – die Vielfalt ist beeindruckend. Am Kirtagsstand kann man nicht nur die Vielfalt an Farben, Mustern und Materialien bestaunen, sondern auch die beliebten »Salzburger Teppichpatschen« und handgefertigte Küchenhandtücher erstehen. Und für die Schnäppchenjäger unter euch gibt es wieder den »Kirtagskorb« mit bis zu 50 % reduzierten Teppichen. Ein Besuch lohnt sich also, um ein Stück echtes Handwerk zu erleben.

www.handweberei.at

Goldschmied Boris Gottwald

Lasst euch von der faszinierenden Welt des Goldschmieds Boris Gottwald begeistern, der seit 36 Jahren mit Leidenschaft jedes Stück eigenhändig fertigt. Seine kunstvollen Kreationen aus reinen oder legierten Edelmetallen werden individuell nach euren Wünschen gestaltet. Dem gebürtigen Schweizer liegt es besonders am Herzen, das traditionelle Handwerk des Goldschmieds in Verbindung mit lokaler Kultur und einem Hauch von Schmäh näherzubringen. Mit Freude steht er beratend zur Seite und erklärt beispielsweise, warum er bevorzugt reines Silber für Schmuck verwendet: Es wirkt antiseptisch und keimtötend und fördert in Verbindung mit Edelsteinen unser Wohlbefinden. Neugierig geworden? Dann besucht das charmante Atelier in der Kaigasse 18 oder den Stand auf dem Rupertikirtag und entdeckt eure neuen Lieblingsstücke!

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